Sonntag, 12. Juli 2009

Gelesen

Daniel Glattauers "Gut gegen Nordwind" und Sarah Kuttners "Mängelexemplar". Leneswert sind beide.

Jetzt gerade bei "Tausend strahlende Sonnen", wobei ich noch nicht sagen kann, ob es mir gefällt.

Und wo der Urlaub vor der Tür steht, freue ich mich über weitere Leseempfehlungen.

MItgefühl

Der Kleine Prinz schlingt die Arme um mich und flüster mir ins Ohr: "Brauchst keine Angst haben, Mama. Bin ja bei Dir."

Danke, mein Schatz.

Kinderwunsch

Die Prinzessin füllt ihr Kindergartenfreundebuch aus. Auf die Frage "Das wünsche ich mir" sagt sie: "Dass ich immer viele Freunde habe. Und dass ich endlich richtig lesen und schreiben kann."

Ein paar Tage später wird sie von einer anderen Mutter gefragt, die Antwort. " Ich möchte endlich lesen und schreiben können."

Und am Freitag dann konkret: "Mama, bring mir bitte bei, wie man richtig liest und schreibt."

Ob und wie ich ihr diesen Wunsch erfüllen kann und möchteRechtschreibung überprüfen? Darüber denke ich mal nach...

Kindergarten

Aus der Kindergartengruppe der Prinzessin gehen gleich drei der "großen" Kinder weg. Einer kommt zur Schule, eine zieht um und eine dritte wurde von den Eltern Hals über Kopf aus demKindergarten genommen, weil der kleine Bruder nach deren Meinung nicht entsprechend behandelt wurde...

Jetzt sind in der Gruppe noch drei 4-Jährige und ein 5-Jähriger. Und 14 Kinder, die höchstens drei sind.

Die Prinzessin mag die Gruppe, hat Freundinnen dort (war aber auch eng mit den dreien befreundet, die weggehen). Uns gefällt die Situation trotzdem nicht, weil:

  • Die Prinzessin ist eh zu erwachsen und vernünftig. Sie übernimmt für alles die Verantwortung, wird in alle Aktivitäten eingebunden, hilft bei der Integration eines behinderten Jungen etc. In ihrer Mappe steht eine Erinnerung für die Erzieher: Achtung, ist erst 4. Nicht überfordern. Damit die Erzieher sich selbst mal bremsen.
    Wenn jetzt die anderen "Großen" wegfallen, die auch Aufgaben übernehmen konnten: Übernimmt das dann die Prinzessin (einfach, weil sie das so macht...). Wird ausreichend dafür gesorgt, dass sie einfach mal "4 sein darf"?
  • Fehlen nicht Partner für ein entsprechendes Spiel? 3-Jährige spielen nun mal anders als 5-Jährige?
  • Wer ist Sparring-Partner für Konflikte? Die Prinzessin ist in ihrer Gruppe anerkannt und sie gibt schon viel vor, was getan wird. Wenn sie jetzt aufgrund des Alters schon ein "Alleinstellungsmerkmal" hat, wie lernt sie, auch mal mit größeren zurecht zu kommen? Es ist nämlich durchaus so, dass sie in dieser Hinsicht durchaus Entwicklungpotential hat...

Mal sehen, glücklich bin ich nicht, eine wirkliche Alternative fällt mir leider auch nicht ein...

Paradox

In zwei Wochen geht es in den Urlaub. Davor aber noch: Kindergeburtstage, Elterngepräche im Kindergarten, meine Projekte so weit nach vorne bringen, dass in meiner Abwesenheit auch alles weinen Weg geht, Haus und Wäsche auf Vordermann bringen, Garten auf Vordermann bringen und nächstes Wochenende nach Berlin um U2-Konzert fahren.

Warum sind die Wochen vor dem Urlaub bloß immer so anstrengend, dass man das GEfühl bekommt, der Urlaub sei längst überfällig?

Schilddrüse die X.te

Sie macht Murks. Aber richtig. Ich fühle mich daneben. Auch aber richtig. Müde, unkonzentriert. Und mit körperlichen Veränderungen, die alles noch viel schlimmer machen. Ätzend.

Aber auf eigene Faust. Steigerung meiner Dosis. Schilddrüse pimpen. Und Joggen gegen um den Kopf frei zu kriegen.

(Ich überlege ja ernsthaft, mir neue Hosen zuzulegen, um diese Sch...phase ein bisschen abzumildern...)

Geburtstagsfeier

Mein Papa ist am Freitag 60 geworden. Und da er sich bis zum Schluss nicht entscheiden konnte, ob und wie er feiern möchte, haben meine Schwestern und ich mit unserer Mutter eine Überraschungsparty organisiert.

Zusätzlich zu meinem GF-Termin am Morgen war das natürlich Stress. Aber was darf ich sagen: Auch das ist erstaunlich gut gelaufen. Papa froh, Gäste zufrieden, Essen ist gut angekommen und die Stimmung war ausgesprochen gut. Besser, als auf vielen anderen Geburtstagsfeiern im Freundeskreis.

Rundum gelungen. Und an dieser Stelle an meinen Papa: Alles Gute für Dich! Ich hab Dich lieb!

Lob

Am Freitag Geschäftsführungstermin mit meinem ChefChef und der Geschäftsführungskollegin. Ein bisschen Bammel davor, weil eben diese als durchaus direkt und resolut gilt. Und: Guter, nein, sehr guter Termin.

Sie hat viele tolle Ideen gehabt, die mein Projekt richtig weit nach vorne bringen. Und großes Lob von ihr direkt bekommen: "Eine wirklich sehr gute Arbeit. Gefällt mir ausgesprochen gut."

Und im Anschluss indirektes Lob an meinen Chef: "Sie ist wohl Deine Geheimwaffe. Oder warum hast Du sie bislang vor mir versteckt?".

Jetzt beweihräuchere ich mich schon das ganze Wochenende selbst. Darf mal sein, der nächste Dämpfer kommt bestimmt.

Wobei mir dieser freundliche und positive Ton seitens der GF langsam unheimlich wird...

Geburtstagswunsch

So, das erste Geschenk für meinen Geburtstag in immerhin erst 1,5 Monaten ist bestellt: Eine Nähmaschine. Anregt durch diverse Damen in Bloggersdorf reizt mich das ja schon und bislang habe ich immer mit meiner Mama genäht. Und eine nette Kollegin (ihrerseits gelernte Schneiderin) wird mir das Nähen beibringen.

Und dann kann ich hoffentlich für die Prinzessin lauter Kleider nähen ohne gleich 30 Euro dafür hinblättern zu müssen. Wird auf Dauer ganz schön teuer, wenn die Tochter nur und ausschließlich Kleider tragen möchte...

Das doofe dabei: Eigentlich müsste ich jetzt schon 2 Hosen umnähen. Na ja , muss die Mama halt ran...

Donnerstag, 9. Juli 2009

Geburtstagsmonat

Der Juli ist bei uns der absolute Geburtstagsmonat. Paten, Geschwister, Freunde, Eltern. Allein die Prinzessin ist diesen Monat auf 3 Kindergeburtstagen eingeladen. In der Woche vom 21.07. an haben allein 11 Freunde, Bekannte, Verwandte etc. Geburtstag.

Eins ist jedenfalls klar: Unser Geld geht diesen Monat für Geburtstagsgeschenke drauf...

Mittwoch, 17. Juni 2009

Der Kleine Prinz hat und hatte immer mal wieder Schlafprobleme. Derzeit ist es wieder extremst: Einschlafen nur mit Gezeter. Und nachts, hm, nun ja, ich würde vermuten, so etwas wie Nachtschreck: Er weint herzzerreißend, lässt ich nicht beruhigen, reagiert gar nicht auf uns und wir dürfen ihn auch nicht anfassen. Das ganze dauert ca. eine halbe Stunde, dann legt er sich wieder hin und schläft weiter. Meistens kommt dann noch 2-3x mal ein kurzes Aufheulen, dann ist alles vorbei.

Meine Mutter sagt, ich habe das als Kind auch gehabt.

Und auch wenn ich ja eigentlich weiß, dass es nichts dramatisches ist und ich auch nichts ändern kann, mache ich mir schon meine Gedanken dazu...

Zurechtweisung

Prinzessin: "Wenn Du weiter so viel meckerst, wirst Du nur noch mehr krank."

Hm...

Montag, 15. Juni 2009

Gute Diagnose?

Die gute Nachricht: Lungenkrebs ist es nicht. Die schlechte: Aber (vermutlich) Asthma Bronchiale. Mittwoch weiß ich es dann endgültig.

Momentan ist es mit fast egal, hauptsache der Husten hört auf, ich kann wieder laufen gehen und vor allem: endlich mal wieder schlafen, ohne die halbe Nacht röchelnd am Fenster zu stehen...

Seepferdchen

Die Prinzessin hat ein erklärtes Ziel: Sie will das Seepferdchen machen. Ich habe also die letzten beiden, spontan freien, weil Kind 2 an Bindehautentzündung erkrankt, genutzt und mich nach Schwimmkursen erkundigt.

Und siehe da: eine Schwimmschule bietet tatsächlich Kurse für Kinder ab 3,5 Jahren an und hatte sogar kurzfristig Plätze frei, da Sommerferien beginnen. Also Prinzessin nebst großer Lieblingsnichte angemeldet und am Samstag zum Schwimmen gefahren.

Ich war ja gespannt, wie die Prinzessin das so meistert. Nicht das Schwimmen, viel mehr die neue Umgebung und der fremde Mann, der sie ja auch anfasst. Damit hat sie Schwierigkeiten (was aber ja grundsätzlich gut ist).

Ich konnte ihr das ansehen- sie hat ihren ganzen, ganzen Mut zusammengenommen und hat tapfer mit sich gekämpft. Aber der Wunsch nach dem Seepferdchen war größer als die Furcht vor dem neuen.

Jetztgeht es mit großen Schritten weiter. 3x die Woche Schwimmen und wenn es klappt, starten wir samt Seepferdchen-Abzeichen in den Sommerurlaub.

Dienstag, 9. Juni 2009

Und ich bin dabei. Wenn der Weg zur Gartenparty schon zu weit ist, dann wenigstens eine virtuelle Tasse Kaffee mit Frau ... äh.. Mutti

Tyrannei

Eine Erzieherin aus dem Kindergarten hat mir das Buch "Warum unsere Kinder Tyrannen werden" empfohlen. Zumindest zum Nachdenken und Überdenken sei das mal ganz interessant, meinte sie. (ich merke gerade, dass hört sich merkwürdig an: Sie ist keine Erzieherin meiner Kinder. Sie hat nur eine Liste mit empfehlenswerten Erziehungratgebern ausgehängt und ich wollte das Buch eh mal lesen, nachdem es so heftig diskutiert wurde)

Jetzt bin ich fast durch. Und meine Kinder müssen eigentlich zu ätzenden Tyrannen werden, denn so ziemlich alle Erziehungsfehler mache ich mehr oder weniger ausgeprägt auch. Und ich befinde mich in einer Symbiose zu meinen Kindern, nehme sie also offenbar als Körperteil von mir und nicht mehr als autonomes Wesen wahr.

Ich überlege gerade noch, ob ich mir das jetzt zu Herzen nehme und mich komplett ändere oder ob das jetzt der allerletzte Erziehungsratgeber war, den ich gelesen habe.

Stell Dir vor

es ist Wahl und niemand geht hin. Eine Wahlbeteiligung bei der Europawahl von 42 % macht mir Angst. Ich würde freiwillig niemals auf das Recht verzichten zu wählen und damit Einfluss auf die Richtig zu nehmen, aus der wir regiert werden.

Last Chance

Unsere Hochzeitsbilder sind damals nicht so wirklich schön geworden. Und seit 5 Jahren hängt mein Kleid nun einfach rum. Grund genug, noch mal was tolles damit anzufangen.

Am 04. Juli geht es an: Wir trashen unser Hochzeitsoutfit. Trash the Dress (TTD) ist ein relativ junge Trend, bei dem es darum geht, Fotos im Brautkleid an ungewöhnlichen Locations oder in ungewöhnlichen Situationen zu machen. Das Kleid kann/darf je nach Geschmack Flecken bekommen oder sogar ganz zerstört werden.

Wir haben jetzt jedenfalls eine nette Fotografin gefunden, die TTD mit uns machen möchte. Termin steht, ich passe wieder in mein Kleid und die Locationsuche geht mit großen Schritten voran. Die große Landeshauptstadt wird es werden und wir haben schon ein paar gute Ideen.

Bliebt nur zu hoffen, dass wir das auch umsetzen können und diese Fotografin jetzt gute Bilder macht. Eine letzte Chance für unser Outfit, sozusagen.

Hust Hust

Schon wieder krank. Ich. Mal wieder Husten. Ätzend.

Seit ich den Arbeitgeber gewechselt habe, bin ich ständig krank. Etwa alle 6 Wochen kommt der blöde Husten wieder. Einfach nur trockener Reizhusten. Zwei mal ist er schon in einer Lungenentzündung geendet. Keine Ahnung, ob das an der Klimaanlage liegt?

Jedenfalls habe ich Montag erst einmal einen Termin bei einer Lungenfachärztin. Ich bete ja nur, dass es nichts schlimmes ist...

Ist schon komisch, bis zum letzten Sommer habe ich immer gedacht, ich sei recht gesund. Mittlerweile kann ich das nicht mehr von mir behaupten. Und ganz ehrlich. Das macht mir Angst. Ich bin schließlich erst 30 Jahre alt...

Billig-Hochstuhl

Bei der Hochzeit hat das Brautpaar wunderbar an die mitfeiernden Kinder gedacht. Es gab für jedes Kind ein klienes Geschenk, um die Wartezeit bis zum Essen zu überbrücken. Richtig süß ausgedacht.

Und für jedes kleine Kind einen Hochstuhl.

Und wenn ich bislang nicht verstanden haben, warum manche Treppenhochstühle schlechter sind als andere: Jetzt weiß ich das.

Der Kleine Prinz ist nämlich rückseitig an einem der Hochstühle hochgeklettert. Und während der heimische Hochstuhl nicht kippt, ist eben dieser samt Kind und mit viel Schwung nach hinten gekippt und hat das Kind unter sich begraben. Fiese, fiese, fiese Beule an der Stirn und am Auge, aber zum Glück nichts schlimmeres passiert.

Ich weiß übrigens nicht, wer lauter geschrien hat: Der Kleine Prinz oder ich...

Die Beule ist mittlerweile nur noch gelb-grün, geholfen hat da wohl die Arnica-Salbe einer Freundin, die sofort nach Haus geeilt ist.

Jetzt kenne ich den Unterschied zwischen den Hochstühlen und möchte eigentlich nur dafür plädieren, das Geld lieber nicht zu sparen...

Daneben

Samstag: Hochzeit von Bekannten. Und etliche Damen, die mit ihrem Outfit echt nicht gut gelegen haben. Da gibt es schwarze Sandalen zum braunen Abendkleid, blickdichte schwarze Strumpfhosen in Hochfrontpumps zum kurzen fliederfarbenen Cocktailkleid, sogar ein weißes Kleid habe ich gesehen. Mein persönliches Highlight aber: Halbschuhe (ja, richtig gelesen: Halbschuhe. Und ich meine Halbschuhe) zum Abendkleid. Da ist dann schade, dass die 20 Euro für ein paar Riemchensandalen nicht mehr da waren...

Aber ansonsten: Eine richtig tolle Party. Super Essen, richtig gute Musik und nette Gäste. Nur ich war um 3.00 Uhr morgens so müde, dass ich ins Bett musste.

Und die Braut sah richtig, richtig hübsch aus. Bewundernswert.

Wahlkrampf

Am Sonntag bei Anne Will: Frank Walter Steinmeier, seines Zeichens ja Kanzlerkandidat der SPD. Und ein Deasaster, so habe ich es empfunden.

Inhaltlich kann ich seine Äußerungen eventuell ja noh nachvollziehen, aber seine Art war echt daneben. Absolut humorlos- wer auf einen Super-Steinmeier -Einspieler derart beleidigt reagiert, beweist aus meiner Sicht damit keine wahre Größe. Und wer seinen Diskussionspartner derart ünerheblich und arrogant über den Mund fährt, schon mal gar nicht. Und ständig darauf hinzuweisen, dass man allein ob der Tatsche, dass man Außenminister und Kanzlerkandidat sei mehr Ahnung und Wissen als ein Unternehmer mit 170 Angestellten, das geht erst recht mal gar nicht. Unfehlbar ist nämlich nicht mal der Papst.

Ein Mann, der als Bundeskanzler die Bundesrepublik regieren möchte, muss wahre Größe zeigen können und dazu gehört in allererster Linie eben auch, qualifiziert mit anderen Leuten diskutieren zu können. Und das kann Frank Walter Steinmeier offenbar nicht.

Freitag, 5. Juni 2009

5 Jahre

Heute vor 5 Jahren: Ähnlich kaltes Wetter,Nieselregen und unsere kirchliche Hochzeit.

Ich denke gerne an den Tag zurück. Schön war's. Und ich habe keinen Tag bereut. Im Gegenteil. Ich liebe Dich, mein Schatz!

Vor 11 Jahre übrigens: Der erste Kuss.

Donnerstag, 4. Juni 2009

Schreiblust

Die Prinzessin kann nun neben "MAMA", "HALLO", HALLIHALLO" , "PAPA" und "ELFE" ein neues Wort schreiben: "METTWURST".

Herzlich gelacht und dolle gefreut, als ich gestern aus dem Kindergarten mehrere Blätter Mettwurst abgeholt habe.

Donnerstag, 28. Mai 2009

U8

Jetzt ist auch der 2. Teil der U8 mit der Prinzessin überstanden. Fazit: Sie ist völlig normal und altersgerecht entwickelt. Hätte sie gesprochen, hätte sich der Kinderarzt vielleicht auch darüber ein Bild machen können *grins*. Na ja, er kennt sie ja zum Glück durch unsere anderen regelmäßigen Besuche.

Nicht gut: Trotz erhöhter Dosis von 25er auf 50er L-Thyroxin gleitet sie gerade wieder deutlich in Richtung Schilddrüsen-Unterfunktion ab. Gemerkt haben wir das bereits auch ohne Blutwerte. Das hohe Schlafbedürfnis, dieses Sich-aus-der Fassung-bringen-lassen- war schon klar. Also Steigerung auf einen Wechsel aus 50er und 75er Tabletten un erneute Kontrolle in 6 Wochen...

Gelacht

Das Gespräch geht über Teheran und darüber, dass eine hier angesehene Wissenschaftlerin dort keines Blickes gewürdigt wurde.

Der eine: " Ja, ja, das ist dort so. Fremde Frauen werden nicht angeguckt."

Der andere: "Hier ist es genau umgekehrt. "

Alles wieder gut

Zwei Termine gestern sind gut gelaufen. Gut- das ist mehr als ich erwartet hatte. Und der Stress ist nur so von mir abgepurzelt. Nicht, dass ich jetzt weniger zu tun hätte, aber der Druck ist weg. Erstmal.

Dafür bin ich heute so müde- ich könnte jetzt unter meinem Schreibtisch schlafen *gähn*....

Dienstag, 26. Mai 2009

Vergessen

Und das es zu viel ist, merk ich mal wieder daran, dass ich die wirklich wichtigen Dinge vergesse. Wie z.B. den Geburtstag meines Schwagers, an dem ich die Tochter verabrede mit einer Freundin. Dabei kümmern sich Schwager und Schwester immer toll um meine Kinder und ich hohle Nuss vergesse den Geburtstag.

Scheißtag.

Arbeit ist das halbe Leben...

bis zu einem bestimmten Grad tut mir Stress sehr gut, ich fühle mich gebraucht und geliebt und blühe auf. Danach kippt das schnell ins Gegenteil. Jetzt ist dieser Moment gekommen. Ich mag nicht mehr so weiter machen. Mir gehen so kurzfristige Meetings auf den Senkel, ich habe null Bock auf Homeoffice abends von 20-24 Uhr. Und ich bin für so eine Art Arbeiten nicht gemacht.

Wenn ich könnte, dann würde ich mir jetzt einen netten Halbtagsjob suchen, bei dem ich geregelt 5 Stunden am Tag arbeite und bei dem ich mit meinen kranken Kindern zu Hause bleiben könnte.

Statt dessen ärgere ich mich über mich selbst, weil ich einfach immer zu viel will. Wäre vielleicht gar nicht so blöd gekündigt zu werden (und sei es eben, weil ich im Homeoffice nicht noch mal die Arbeit von 5 Tagen noch mal machen kann). Vielleicht könnte ich dann endlich noch mal studieren oder promovieren, statt immer irgendwelchen Zielen hinterher zu hetzen und nichts von dem, was man macht auch nur annährend richtig zu machen.

Scheißtag.

(Ich gehe mal wieder arbeiten. Jetzt.)

Montag, 18. Mai 2009

Beim Kinderdok

Hier lese ich recht gerne. Der Kinderdok schreibt amüsant über die Erlebnisse in seiner Praxis.

Was mich allerdings echt nervt, sind die Kommentartoren. Die allermeisten da scheinen absolute Übermütter zu sein, die nicht nur immer alles richtig machen, sondern sogar alles perfekt. Da werden Anekdoten aus dem Praxisalltag erzählt, die Kommentator(innen) wissen natürlich sofort Bescheid, was da für ein verkorkster Erziehungalltag hintersteckt. Und loben sich nebenbei immer noch selbst, weil sie selbst so tolle Eltern sind. Süßigkeiten? Nie? Fernsehen? Frühestens ab 4. Sport? Täglich. Gesunde Ernährung? Ausschließlich.

Leider sind viele der Geschichten nur oberflächlich witzig, die Kinder tun mir leid.

Männer

Der Kleine Prinz durfte am Freitag nicht weiter ohne Windeln im Kindergarten rumlaufen. Er hat mit seinem Kumpel voller Absicht in die Fensterbank gepullert.

Was sagt er mir dazu: "Mama, da ein Feuer b'ennt. Wir ham Feuer löscht, alles nass."

Typisch Mann, oder *lach*?

BMI

Angeblich ist ja der BMI der Indikator, ob das Gewicht im normalen Bereich liegt. Seit längerem frage ich mich, ob das tatsächlich auch für alle Körperlängen gilt.

Mein BMI liegt am oberen Ende des "Normalen", manchmal drüber. Ich weiß, dass ich durchaus ein paar Kilo weniger vertragen könnte. Andererseits trage ich mit meinen 1,78m Größe 38/40- das kann doch jetzt nicht so verkehrt sein, oder?

Montag, 11. Mai 2009

Manchmal

Manchmal, heute zum Beispiel, wäre ich einfach gerne eine Mutter, die nicht oder nur wenig (so bis zu 20 Stunden) arbeitet. Bei dem schönen Wetter würde ich auch gerne meine Kinder zu Fuß in den Kindergarten bringen und danach im Garten wurschteln. An solchen Tagen wünschte ich, ich wäre so entspannt und gelassen und könnte mich voll auf meinen Mann als Verdiener verlassen (also, klar kann ich mich auf seinen Verdienst verlassen. Ich habe ja nur Angst, dass er mich mal verlässt und möchte immer in der Sicherheit sein, dass ich mich und die Kinder auch alleine versorgen könnte).

Und dann ärgere ich mich über mich und meine Ansprüche an mich selbst, weil ich mir ja damit das Leben nur unnötig schwer mache. Verdammt.

Das war wohl nichts

Meine Gehaltsverhandlungen. Ergebnis: Null. Weil: Gute Leistung sei ja selbstverständlich, also muss sie auch nicht belohnt werden. Und außerdem verdienen die anderen ja auch nicht mehr. Und immerhin habe ich ja schon so gute Arbeitsbedingungen. So mit flexibler Arbeitszeit und so.

Das hat sogar mir die Sprache verschlagen. Mit so einer aboluten Nicht-Verhandlungsbereitschaft habe ich nicht gerechnet. Aber eins ist mal klar: Die flexiblen Arbeitszeiten bringen momentan nur meinem Arbeitgeber etwas, mir nicht. Ich arbeite nämlich flexibel fast Vollzeit. Und wenn ich keine flexiblen Arbeitszeiten hätte: Tja, dann wäre ich halt regelmäßig kinderkrank und würde nicht mal eben abends vom Home-Office die Arbeit machen.

Ich glaube, ich muss mal darüber nachdenken.

BTW: Jemand gute Ideen für ein Prämienmodell? Da bestünde möglicherweise vielleicht zum Jahresende noch Verhanlungsspielraum...

Donnerstag, 7. Mai 2009

Angemeldet

Zum Nachtlauf am 19.06.2009. Ich mich, meine ich. 6,2 km im Mannschaftslauf. 2 weitere Kolleginnen, mein Chef und 3 unserer Geschäftsführer.

Schnullerfrei

Hätte ich schon fast vergessen, weil es so gut klappt:

Der Kleine Prinz hat im Urlaub seine Nuckel in den Müll geworfen. Freiwillig. Und ist stolz wie Bolle mit Schnuffeltuch statt Schnuller ins Bett marschiert.

Gefragt hat er noch genau ein Mal danach: Als wir aus dem Urlaub nach Hause kamen und er ins Bett wollte- da haben die Nuckel schließlich auch immer gelegen. Allerdings mehr neugierig als verlangend.

Gut gemacht, Kleiner Prinz.

Montag, 4. Mai 2009

Wahlwerbung

Wer es im Wahlkampf nötig hat, seine politischen Gegner mit scheinbar lustigen Sprüchen ("Finanzhaie würden FDP wählen", "Dumpinglöhne würden CDU wählen") zu bekämpfen, anstatt schlagkräftige Argumente für die eigenen Ziele zu finden, der ist für mich niemand, dem ich die Regierung unseres Landes anvertrauen möchte.

Den eigenen Koalitionspartner schlecht zu reden und dessen Politik als grauenvoll darzustellen, wirft ja ein gutes Licht auf die eigene Leistung. Können die sich etwa nicht durchsetzen? Dagegen sein ist so einfach.

Wenn die schon jetzt mit so platten Mitteln auf Stimmenfang gehen, bete ich dafür, dass die absolute Mehrheit bei einer anderen Partei liegt. Ansonsten sehe ich rot-rot für die Zukunft.

Reichensteuer

Auch wenn schon wider leicht veraltet (vorher bin ich noch nicht dazu gekommen, das zu schreiben): Das ist doch nur Stimmungsmacherei, eine reine Neiddebatte, oder?

In irgendeiner Politdiskussion haben sie ein Beispiel gerechnet: Eine Familie mit 2 Kindern hat ein Bruttoeinkommen von 300.000 Euro. Und zahlt dafür bereits 99.000 Euro an Abgaben. Mit der Reichensteuer kommen noch mal 1.000 Euro dazu.

Ganz ehrlich: Wer 200.000 Euro netto zur Verfügung hat, dem tun die knapp 100 Euro im Monat nicht weh. Andererseits: Wie viele Leute verdienen denn solche Summen, dass damit wirklich Geld (also richtig hohe Summen) wieder in die Staatskasse kommen? Ich zähle uns ja eindeutig zu den Besserverdienenden, aber so viel verdienen wir lange nicht...

Um das ganze zu unterstreichen, werden dann Leute gezeigt, die 1.200 Euro Mitgliedsbeitrag in einem Golfclub zahlen. Dieser Beitrag wird quasi als Gipfel des Reichtums dargestellt. Boah, watt geben die viel Geld aus. Ich rechne mal flott nach und rechne lieber nicht, was "ärmere" Leute (Mittelschicht, oder was auch immer) an Geld für ihr Pferd ausgibt. Oder für den großen Hund. Oder die tägliche Packung Zigaretten. Oder Computerspiele...

Als dann Hubertus Heil dann noch mit dem Grundgesetz argumentiert ("Wir leben in einem sozialen Bundesstaat. Und Reichtum verpflichtet") weiß ich dann kurzzeitig nicht, ob ich lachen oder weinen soll. Als sei damit eine Reichensteuer eigentlich schon im Grundgesetz verankert...

Ich habs getan

... und mir eine lilafarbene Röhrenjeans gekauft. Ich bin ganz hin und weg, und dabei habe ich mich bislang immer gefragt, wer den farbige Jeans trägt...

Jetzt ist sie weg...

Ab in die Schweiz. Und weg von hier. Vor etwas mehr als einer Woche war die Abschiedsparty. Da konnte ich gar nicht heulen, weil es so unwirklich war. Und jetzt vermiss ich sie. Dabei werden wir uns vermutlich gar nicht so viel seltener sehen als vorher. Und doch ist es anders.

Ich muss immer daran denken, dass sie beinahe die Patentante meiner Tochter geworden wäre- wäre damals nicht ein schlimmer (für mich der schlimmste überhaupt) Streit dazwischen gekommen... Jetzt ist es zu spät dafür. Aber immerhin hat sie jetzt einen anderen Patensohn und ich bin mir sicher, dass er keine bessere Patentante bekommen könnte.

Mir bleibt jetzt die Hoffnung auf einen gemeinsamen Osterurlaub 2010.

So nebenbei: Der gestrige Ausflug in den Harz hat bei meinen Kindern für Tränen gesorgt, weil "Das sind hier nicht die Berge, wo Heidi herkommt und wir wollen JETZT zu T."

Dienstag, 21. April 2009

Blogroll ergänzt

Endlich mal die Blogs hinzugefügt, die ichbislang immer über Links auf anderen Blogs besucht habe.

Wann ist es genug?

Mein eigentlicher Plan: Entspannt aus dem Urlaub kommen, Mail checken, später zum Zahnarzt und dann in die Große Stadt- vorzeitiger Abschied von einer sehr lieben Freundin, die nächste Woche in die Schweiz geht.

Davon umgesetzt: Entspannt aus dem Urlaub kommen und Zahnarzttermin.

Dazwischen und danach: Termin mit dem ChefChef und jede Menge Arbeit. Abgabetermin heute morgen. Also fast alles abgesagt, gearbeitet bis um 21.30. Und heute morgen ab 8.00 wieder.

Schön: Es ist gut geworden. Unschön: Nicht in die Große Stadt gefahren. Das tut mir wirklich leid. Die offizielle Party ist erst am Samstag, aber ein Abschiedsgeschenk von uns Mädels gab es eben bereits gestern.

Wann ist es genug? Die Arbeit war aus meiner Sicht wirklich wichtig und dringend, ich bin stolz, dass ich die machen durfte. Aber wann sind meine privaten Termine wichtiger als die beruflichen?

Herzlichen Glückwunsch, meine Prinzessin

Dieser Eintrag hätte bereits am Samstag erfolgen müssen: Alles Liebe und Gute zum Geburtstag, meine Prinzessin.

Ich bin stolz, dass Du meine Tochter bist. Die beste, die ich mir hätte wünschen können. Bleib wie Du bist, dann wird alles gut.

Piratenüberfall

Der Kleine Prinz hat sein Urlaubsgeld in einen Moosgummi-Piraten-Säbel investiert. Den schleppt er jetzt mit sich rum, fuchtelt wie wild durch die Gegend und wer nicht rechtzeitig aus dem Weg geht, bekommt den Säbel an die Brust gesetzt mit den Worten:" Huuu, ich Pi'at bin".

Von mir hat er das nicht.

Witzbold

Die Prinzessin hat im Urlaub Fahrradfahren geübt. Fahren ging eigentlich schon gut, aber hier in einer Spielstraße rumkurven ist halt was anderes als im Straßenverkehr.

Ich habe es wirklich überschätzt. Welchen Stress die Prinzessin dabei haben würde. Sie ist halt eher ängstlich. Meine Nerven waren schon nach den ersten 100 Metern am Ende, weil wir gefühlte 200mal angehalten haben und die Prinzessin auf dem Holperweg im Grünstreifen bereits gefühlte 1000 Mal hingefallen ist. Na gut. Ich muss und werde an mir arbeiten.

Als die Prinzessin auf dem Radweg anhält, um die entgegenkommenden Radfahrer durchzulassen (ihr war das wohl dolle unheimlich), steuert einer dieser genau auf sie zu und ruft: "Uuuuuh, ich fahre Dich um." Ich schreie "NEIN", die Prinzessin heult, zu spät. Klar weicht der Radfahrer aus und findet sich tierisch lustig. Für uns sind die nächsten Minuten allerdings weniger lustig, die Prinzessin weint und schreit, wir brauchen länger, um sie zu beruhigen und dazu zu bewegen, wieder auf das Rad zu steigen...

Drei Tage hat es gedauert, bis sie sich zumindest wieder getraut hat, an Fußgängern vorbei zu fahren. Bei jedem entgegenkommenden Radfahrer allerdings Vollbremsung. Erneutes Losfahren erst, wenn die "Gefahr" vorüber war. Muss ich sagen, wie viele Radfahrer bei schönem Wetter auf einer Nordseeinsel Radfahren? Unser Weg zum Bäcker hat jedenfalls über eine halbe Stunde gedauert- alleine brauche ich dafür keine 10 Minuten.

Irgendwann hat es aber "Klick" gemacht. Und die drei letzten Tage hatte ich die beste Joggingbegleitung der Welt- inklusive Tempoläufe. Morgens auf der leeren Strandpromenade fährt es sich eben doch am besten.

Leise

Leise war es hier in den letzten Wochen. Die Bond-Familie war nämlich im Urlaub. Fast zwei Wochen Urlaub an der See. Wir haben so viel erlebt und einfach mal die Zeit als Familie genossen, toll. In Stichpunkten:

  • Traumhaftes Wetter, also jeden Tag ganztägig draußen gewesen
  • kein Stress, einfach in den Tag hineingelebt.
  • Ausflug nach Amrum, beide Kids alleine bis oben auf den Leuchtturm und wieder runter geklettert
  • Coffee-to-go ist eine tolle Erfindung: Während die Kids lange (sehr lange) am Strand buddeln, trinken die Eltern Kaffee aus dem Pappbecher und genießen die Sonne

Danke, Familie, für die schöne Zeit

Donnerstag, 2. April 2009

Ich packe meinen Koffer...

  • Die Prinzessin braucht für fast 2 Wochen Urlaub an der Nordsee mittlerweile fast einen ganzen großen Koffer.
  • Der Kleine Prinz käme mit einem kleinen Koffer aus, so er denn einen hätte. Hat er aber nicht und die Prinzessin braucht ihren für die Barbiesachen.
  • Alle Ostergeschenken finden Platz im Koffer des Kleinen Prinzen.
  • Der Kleine Prinz hat keine Sommerjacke. Und einen klassischen Anorak habe ich noch nicht gefunden. Nur Jeansjacken. Die will ich nicht.
  • Meine Kinder brauchen Sommerschuhe *urggs*
  • Ich brauche dringend ;o) neue T-Shirts.
  • Wir brauchen ein neues Auto. Unseres ist zu klein für Familienurlaub.